Norbert Schaller
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Rund acht Millionen Menschen entscheiden sich in Deutschland jährlich für den Wohnungswechsel. Die Gründe, die hinter dem Entschluss stehen, sind dabei vielfältig. Eine neue Beziehung, der Wechsel zu einem anderen Arbeitsplatz oder der Wunsch nach einer größeren Wohnfläche können ausschlaggebend sein. Doch welche Schritte sind für den gut organisierten Wohnungswechsel bedeutend? Hier finden Sie eine Checkliste für die sichere Orientierung in dieser aufregenden Phase.
Damit der Umzug reibungslos abläuft, müssen zunächst terminliche Fragen geklärt werden. Welcher Zeitraum steht für den Wohnungswechsel zur Auswahl? Je nachdem, wann die neue Wohnung als bezugsfrei gemeldet wurde, variieren alle weiteren zeitlichen Verhältnisse. Da das Reservieren der beruflichen Urlaubstage, das Organisieren tatkräftiger Helfer und das Anmieten eines Umzugsfahrzeugs allesamt von dieser Frage abhängen, sollte möglichst früh für Klarheit gesorgt werden. Während sich manche Punkte der Checkliste noch kurzfristig abhaken lassen, sollte sich um einige Dinge rechtzeitig gekümmert werden.
Als wichtigste Frist sei hier die Kündigungsfrist für den alten Mietvertrag genannt. Diese beträgt in der Regel drei Monate und sollte dringend eingehalten werden, um nach dem Auszug nicht noch weiter Miete zahlen zu müssen. Auch Schönheitsreparaturen in der alten Wohnung oder im Haus, welche diese wieder in einen annehmbaren Zustand bringen, nehmen einige Zeit in Anspruch und sollten rechtzeitig erledigt werden.
Für Familien mit Kindern ist zudem die Ummeldung in der Schule oder im Kindergarten bedeutsam. Hier können früh die Weichen für einen leichten Wiedereinstieg am neuen Wohnort gestellt werden. Eine frühzeitige Anfrage ist gerade bei Kindern im Vorschulalter wichtig. Betreuungsplätze sind schließlich nur in knapper Zahl zu finden.
Ohne die richtige Planung droht ein Umzugstag schnell zu einem chaotisch anmutenden Spektakel zu werden. Zunächst steht wiederum die Zeiteinteilung im Vordergrund. Anhand der ausstehenden Arbeiten, dem Umfang des zu transportierenden Hausstandes und der Zahl der Helfer lässt sich die angestrebte Dauer in etwa abschätzen. Auf diese Weise lässt sich eine allzu hektische Arbeitsatmosphäre verhindern. Die meisten Umzugskartons können zudem schon am Vortag gepackt werden, damit es am Umzugstag sofort losgehen kann.
Entscheidend für die gelungene Koordination bleibt die Beschriftung der Kartons. Einerseits müssen besonders zerbrechliche und wertvolle Gegenstände einprägsam gekennzeichnet werden, um größere Schäden zu verhindern. Darüber hinaus lässt sich das Zimmer auf den Kartons notieren, in dem die Gegenstände benötigt werden. Hängt zudem ein neuer Grundriss der Wohnung an der Haustüre, so sind die Aufgaben für jeden Helfer klar verteilt.
Auch für den eigentlichen Umzugstag schafft eine Umzugs-Checkliste die ersehnte Übersicht. Wir haben im Folgenden für Sie die wichtigsten anstehenden Aufgaben noch einmal zusammengefasst:
Der Wechsel des Wohnorts stellt ohnehin logistische und bürokratische Herausforderungen, die viel Zeit in Anspruch nehmen. So ist leicht nachvollziehbar, warum sich viele Umziehende für die Hilfe einer Spedition entscheiden. Die körperlich höchst anstrengende Arbeit, die ohne zahlreiche Helfer kaum an einem Tag verrichtet werden kann, lässt sich auf diese Weise komfortabel umgehen. Als langjähriger, zuverlässiger und seriöser Partner ist hierfür z.B. das Umzugsunternehmen Strohmann zu empfehlen. In diesem Video beantwortet Inhaber Thomas Kneißl häufig gestellte Fragen rund um das Thema Umzüge:
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Kosten:
Die Preise variieren je nach Entfernung, Umfang und Aufwand. Ein lokaler Umzug einer 60 m²-Wohnung kann z. B. bei rund 700 € starten.
Wer selbst organisiert, spart Kosten, muss aber mehr Zeit, Kraft und Planung investieren.
Besonders beim Umzug in die neue Eigentumswohnung oder ins Eigenheim kann die Ersparnis sinnvoll sein, um nach dem Immobilienkauf die Haushaltskasse zu entlasten.
Der Umzug alleine ist aber noch nicht der finale Schritt, um in den neuen vier Wänden komplett angekommen zu sein. Bereits das komplette Einrichten des neuen Domizils kann mehrere Wochen dauern. Hinzu kommt die offizielle Ummeldung beim Einwohnermeldeamt, um auch den bürokratischen Teil abzuhaken. Nicht fehlen darf die offizielle Vorstellung bei den Nachbarn. Diese bietet die Möglichkeit erster persönlicher Kontakte vor Ort. Optional kann auch die Einweihungsparty für die Mühen belohnen und zum ersten großen Highlight in der neuen Wohnung werden.